Pixelpark AG

Presse


Pixelpark will 2004 die Gewinnschwelle erreichen

Berlin, 03.07.2003

Jahresabschluss 2002 der Pixelpark AG veröffentlicht

Die Pixelpark AG hat im Geschäftsjahr 2002 erwartungsgemäß hohe Verluste erlitten, ausgelöst durch rückläufige Umsätze, Abschreibungen auf aktivierte Firmenwerte und Restrukturierungsaufwendungen. Der Konzernfehlbetrag im Geschäftsjahr 2002 wurde auf -38,4 Mio. EUR reduziert (Vorjahr: -87,2 Mio. EUR). Der Pixelpark-Konzern erwirtschaftete dabei einen Gesamtumsatz in Höhe von 39,2 Mio. EUR. Verglichen mit dem Geschäftsjahr 2001 bedeutet dies einen Rückgang um 51,8%.

Mit dem im Rahmen des Sanierungsprogramms durchgeführten einschneidenden Personalanpassungen sowie dem Abbau nahezu aller Verbindlichkeiten, ist für eine deutlich geringere finanzielle Belastung des Unternehmens in der Zukunft gesorgt. Außerdem hat die Pixelpark AG heute ein Maßnahmenpaket zur finanziellen Neuausrichtung des Unternehmens angekündigt. Dazu zählt eine Kapitalherabsetzung im Verhältnis 2:1, die der Hauptversammlung vorgeschlagen wird. "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und ziehen mit der geplanten Kapitalmaßnahme einen Schlussstrich unter die Vergan-genheit", erläutert der neue Vorstand und CEO der Pixelpark AG, Michael Riese. "Mit der wesentlich schlankeren Organisation, der vorgenommenen Bereinigung des Beteiligungsportfolios und den Wertberichtigungen haben wir wesentliche Voraussetzungen geschaffen, um den Konzern wieder auf einen ertragreichen Wachstumspfad zu führen." Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Pixelpark zwar noch ein negatives Ergebnis, in 2004 soll aber die Gewinnschwelle überschritten werden.

Derzeit werden durch die Unternehmensführung die Weichen für einen Strategiewechsel aufbauend auf dem Kerngeschäft von Pixelpark gestellt. Zur Realisierung könnten auch Bestrebungen im Bereich Merger & Acquisitions beitragen. Die Strategie zur Neuausrichtung der Pixelpark AG wird der Vorstand den Aktionären auf der ordentlichen Hauptversammlung am 26. August in Berlin vorstellen.

Eigenkapitalsituation verbessert

Das Eigenkapital des Pixelpark-Konzerns hat sich aufgrund der erfolgreichen Sanierungsmaßnahmen und dem Abbau der Verbindlichkeiten im Laufe des Geschäftsjahres 2002 von 4,7 Mio. EUR (31. Dezember 2001) auf 12,1 Mio. EUR (31. Dezember 2002) erhöht. Die liquiden Mittel des Pixelpark-Konzerns haben sich per 31. Dezember 2002 auf 14,9 Mio. EUR reduziert (27,7 Mio. EUR zum 31. Dezember 2001).

Operative Verluste in Deutschland reduziert

Trotz der angespannten Marktsituation konnte Pixelpark in Deutschland im Jahr 2002 eine Reihe von großen Projekten gewinnen und erfolgreich realisieren. Dazu zählten insbesondere der umfangreiche Relaunch des Onlineangebots des ZDF (www.zdf.de), der neue Webauftritt der BARMER Ersatzkasse (www.barmer.de) und der weltweite Roll-out der Blaupunkt-Website (www.blaupunkt.com). Insgesamt erwirtschaftete Pixelpark im Geschäftsjahr 2002 in Deutschland einen Umsatz von 19,2 Mio. EUR (Vorjahr: 36,5 Mio. EUR) bei einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) und vor Restrukturierungsaufwendungen von -0,9 Mio. EUR (Vorjahr: -6,6 Mio. EUR).

Restrukturierung in der Schweiz und bei der ZLU

Nach der anhaltend negativen Marktentwicklung mussten auch Pixelpark Schweiz und die ZLU – Zentrum für Logistik und Unternehmensplanung GmbH einen deutlichen Umsatzrückgang verzeichnen. Im Geschäftsjahr 2002 erzielte Pixelpark Schweiz einen Gesamtumsatz von 12,6 Mio. EUR (Vorjahr: 21,6 Mio. EUR). Das EBITDA lag mit -2,2 Mio. EUR unter dem Vorjahresergebnis von 0,9 Mio. EUR. Der Gesamtumsatz der ZLU ging um 58,4 Prozent auf 3,1 Mio. EUR in 2002 zurück. Das EBITDA verbesserte sich auf -0,6 Mio. EUR (Vorjahr: -3,4 Mio. EUR). Im Laufe des Jahres 2002 konnte der Negativtrend gestoppt und eine gute Ausgangsposition für eine stabile Unternehmensentwicklung geschaffen werden.

Der vollständige Jahresabschluss steht unter Investor Relations zum Download bereit.

Die wichtigsten Kennzahlen (1) im Überblick:
(1) in Mio. Euro
(2) ohne Restrukturierungskosten

Download der Pressemitteilung (pdf, 59,84 KB)


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